Programm Januar - Juni 2011:
Samstag, 08.01.2011, 20.00 Uhr
„Cellulita - Die Königin der Nachtcremes“
2. Teil : Jetzt noch faltiger !

von und mit: Petra Afonin am Klavier: Susanne Hinkelbein, Regie: Meinhard Zanger

Ein komplett neues Programm zum Thema Schönheitswahn, Speckrollen, Faltenkillern. Hier werden Ihnen - diesmal von einer (mindestens !!!) Mittvierzigerin - unter anderem die Fragen beantwortet:
Schönheitsoperation oder lieber ein neuer Mann ?
Welche Männer machen Sie älter ?
Trüffel oder Tofu ?
38 oder 46 ? (Konfektionsgröße, nicht Kilo!)
Geht's denn noch? Viel Musik und Gesang - Komponistin Susanne Hinkelbein sorgt für unverwechselbar boshafte Songs - wird geboten, freche Texte, scharfzüngig abgeschossen von "Cellulita". Die Musikgenres wechseln ständig: mal Chanson, Rock'n Roll und Rap, Schlagerparodien und Liebeslieder: Petra Afonin zieht alle Register. Live am Klavier wie immer kongenial Susanne Hinkelbein.
Eintritt: 15,00 €


Samstag, 22.01.2011, 20.00 Uhr
„Jazz-Chansons“
mit Karin Oehler, Gesang, und Axel Kühn, Bass (Landesjazzpreisträger 2009)

Ein Programm voller "Lieblingslieder", Lieder, die sich durch ihre Stilistik durchaus unterscheiden, die aber eines gemeinsam haben: sie erzählen über alle Schattierungen der Liebe: über das Lieben und Geliebtwerden, über das Verlassen und Verlassenwerden, über Gewohnheiten, Erstarrung, Vertrauen, Achtsamkeit und Ermutigung. Lieder, die manchmal einen bitteren Nachgeschmack haben, der aber keinesfalls Verbitterung auslöst.
Berühmte und weniger berühmte Lieder, Songs und Chansons, bei denen ich das Gefühl habe: wenn ich selbst Lieder schriebe, dann genau diese! Lieder, die das Potenzial besitzen, die Reduzierung auf Stimme und Kontrabass zu verkraften und die im Gegenzug von uns absolute musikalische Souveränität und gleichwohl größtmögliches Miteinander und blindes Verstehen einfordern.
Ein Konzert voller Spannung und Faszination und "voller Liebe".
Die Übersetzungen der fremdsprachigen Songs erleichtern es dem Publikum, uns auf dieser musikalischen Reise zu begleiten.
Eintritt: 12,00 €


Sonntag, 23.01.2011, 16.00 Uhr
„Fabuli Fabula“
Eine vergnügte Stunde für Groß und Klein mit dem Duo Mirabelle

Wenn zwei Persönchen auf zwei Stühle, einen Kleiderständer und ein Akkordeon treffen, dann werden Regenschirme zu Fledermäusen verwandelt, Regenwürmer werden zu Stricknadeln und eine Armbanduhr weiß nicht mehr, woher sie die Zeit nehmen soll. Es werden Geschichten gesponnen und Lieder fabuliert, Tänze vollführt und Helden gekürt.
Eintritt: 5,00 €

Weitere Infos:
www.duo-mirabelle.de







Sonntag, 30.01.2011, 11.00 Uhr
Sonntag, 06.02.2011, 11.00 Uhr
„Der Grüffelo“
mit den Kindern des Theaters am Torbogen


Der Wald ist voller Gefahren. Da ist es gut, wenn man einen starken Freund hat.
Und wenn man keinen hat, muss man sich einen erfinden.
Wie die kleine Maus, die jedem, der sie fressen will, mit dem schrecklichen Grüffelo droht.
Dabei gibt´s Grüffelos doch gar nicht.
Oder doch?
Eintritt: 3,00 €










Samstag, 12.02.2011, 20.00 Uhr
„Swing 'n motion - a capella“
mit „Candies ´n Dandies“.

Die Candies `n Dandies – das sind vier Frauen und vier Männer, die sich leidenschaftlich der Vokalmusik verschrieben haben. Mit ihrem erfrischenden Charme begeistern sie ihr Publikum immer wieder aufs Neue.

Ob mit oder ohne Piano, serviert werden anspruchsvolle Arrangements aus unterschiedlichen Stilrichtungen: Jazz Standards, alte deutsche Schlager und bekannte Popsongs. Das Ganze wird garniert mit anregendem Swing, einem Schuss rhythmischer Vielfalt und einfallsreichen Choreographie- und Showelementen.
Eintritt: 12,00 €













Sonntag, 13.02.2011, 11.00 Uhr
„Frau Holle“

mit Miriam Helfferich, Figurentheater Martinshof 11

Märchen aus der Spinnerinnen-Reihe

Ein Spinnrad und einen Wollkorb, mehr braucht Frau Holle nicht, um ihr Märchen zu erzählen. Die Figuren aus Wolle entstehen vor den Augen der Zuschauer. Dieses Stück ist Erzähltheater vom Feinsten, Frau Holle, mal ganz ruhig und besinnlich, mal wild und temperamentvoll, zieht die Zuschauer direkt ins Geschehen und sorgt für manche Überraschung!
Ab 2 1/2 Jahren. Eintritt: 3,00 €














Samstag, 26.02.2011, 20.00 Uhr
„Pasión y Poesia“
- ein Tango-Abend mit Frida Lippmann und dem Guitarra Tango Trio Escolaso, Rosario, Argentinien

Vor mehr als hundert Jahren wurde an den Ufern des Rio de la Plata,
in Buenos Aires und Montevideo, der Tango geboren. Die Musik der Einwanderer aus Europa, schwarzafrikanische Einflüsse und die Melodien und Rhythmen der argentinischen Landbevölkerung verschmolzen darin miteinander. Die Texte des Tango-Canción, des Tangoliedes, erzählen von Entwurzelung, enttäuschter Liebe und verlorenen Illusionen. Rhythmus, Melodie und die Poesie des Tangos verbinden auf einzigartige Weise Nostalgie und Sehnsucht mit Leidenschaft und Lebendigkeit. Diesen Charakter des Tango Argentino bringt Frida Lippmann mit ihrer unverwechselbaren Stimme auf die Bühne und in die Ohren der Zuhörer. Gemeinsam mit dem Trio Escolaso (Damián Cortés, Mariano Mattar und Andrés Guzmán, Gitarren) verspricht der Abend ein Klangerlebnis voller Leidenschaft, Virtuosität und Kraft zu werden.
Eintritt: 15,00 €

Links/weitere Infos:
www.escolasotrio.com.ar
www.myspace.com/fridalippmann
www.frida-tango.net






Sonntag, 27.02.2011, 11.00 Uhr und 16.00 Uhr
„Dornröschen und Rumpelstilzchen“
mit Miriam Helfferich,Figurentheater Martinshof 11

Märchen aus der Spinnerinnen-Reihe
11.00 Uhr
Das Märchen „ Dornröschen“ von den Gebrüdern Grimm wird von Miriam Helfferich erzählt und gespielt. Der Originalmärchentext sorgt für die richtige Märchenstimmung und die meisten Figuren werden, wie gewohnt, vor den Augen des Publikums erst aus den vorhandenen Materialien gebaut. Dazu gibt es ein ganzes Schloss, das aus dem Verborgenen entsteht, eine Dornenhecke, die alles bedeckt und noch weitere märchenhafte Überraschungen… Dazu gibt es wunderbare Märchenmusik und natürlich, wie bei den anderen Märchen aus der „Spinnerinnen-Reihe „, echtes“ Gespinne“.
Diesmal mit der Handspindel. Für Kinder ab 2 1/2 Jahren
Eintritt: 3,00 €


16.00 Uhr
Das Märchen Rumpelstilzchen der Gebrüder Grimm für Kinder ab 2 1/2 Jahren und andere Märchenliebhaber
Auch beim zweiten Märchen der Reihe steht das Spinnrad im Mittelpunkt der Geschichte: Die schöne Müllerin soll Stroh zu Gold spinnen, aber wie? Zum Glück gibt es da ein Männlein, das weiß, wie es geht. Aber es hilft der Müllerin nicht umsonst...
Eintritt: 5,00 €

www.figurentheater-martinshof11.de





Mittwoch, 09.03.2011, 18.00 Uhr
Politischer Aschermittwoch
mit Rita Haller-Haid, MdL, Dr. Rainer Prewo, MdL, und der Kabarettgruppe „inflagranti“

Zweieinhalb Wochen vor der Landtagswahl werden von Rita Haller-Haid und dem ehemaligen Oberbürgermeister von Nagold, Dr. Rainer Prewo, beide MdL, scharfzüngig landespolitische Themen und politische Gegner kommentiert.
Die Kabarettgruppe „inflagranti“ nimmt in ihren Programmausschnitten dabei auch die Sozialdemokraten kritisch unter die Lupe!
Dazu gibt´s Deftiges zum Essen und Trinken.









Samstag, 19.03.2011, 16.00 Uhr
Sonntag,  20.03.2011, 16.00 Uhr
„Eine Woche voller SAMS-Tage“
nach Paul Maar mit den Kindern vom Theater am Torbogen

Ein Marsmensch? Ein Schwein? Ein Affe? Ein Kind?
Was entdeckt die Menschenmenge da auf der Straße?
Wer ist das Wesen mit den roten Haaren, der Rüsselnase und den blauen Punkten im Gesicht?
Es ist ein Sams!
Und es hält Einzug bei Herrn Taschenbier und Frau Rotkohl und bringt die gut spießbürgerliche Erwachsenenwelt völlig durcheinander.
Aber wer kennt sie nicht, die berühmte Geschichte von Paul Maar, die allen Kindern einen Heidenspaß beschert.
Eintritt: 5,00 €



Dienstag, 22.03.2011, 20.00 Uhr
„Die Kapuzinerpredigt und andere Texte“
von und mit Felix Huby. Musik: Reinhard Kilian

Felix Huby, in Berlin lebender Schwabe und bekannt als Schöpfer des TV- Kommissars Bienzle, hält eine "sozialdemokratische Kapuzinerpredigt" im Stile Friedrich Schillers. In Reimform spricht der Drehbuchautor und Journalist die herrschenden politischen Probleme im Vorfeld der Landtagswahl am 27.03.2011 an. Schimpfen und Gleichgültigkeit alleine reichten allerdings nicht aus. Wichtig sei, etwas gegen die Missstände zu tun. Der gebürtige Dettenhausener Eberhard Hungerbühler, alias Felix Huby, wird - je nach Zeit - auch noch andere Texte lesen. Reinhard Kilian wird die Veranstaltung musikalisch umrahmen.
Eintritt: 10,00 €



Samstag, 26.03.2011, 20.00 Uhr
„Stummfilm-Perlen“
live begleitet von Hansjörg Lund, Piano
„Der Zirkus“ (The Circus) von Charlie Chaplin und „Das Bleichgesicht“ (Paleface) von Buster Keaton -
live begleitet von Hans-Jörg Lund, Piano

„Der Zirkus“ (The Circus) ist eine Stummfilmkomödie von Charles Chaplin aus dem Jahr 1928; Dauer: 71 Min.
Der Tramp wird fälschlicherweise des Taschendiebstahls verdächtigt und von der Polizei gejagt. Auf der Flucht platzt er in eine Zirkusvorstellung und bringt das Publikum unfreiwillig zum Lachen. Daraufhin möchte der Zirkusdirektor ihn als Clown engagieren. Doch der Tramp kann nicht auf Befehl lustig sein. Er wird daher nur als Requisiteur angestellt. Durch die Missgeschicke, die ihm dabei passieren, wird er zur Hauptattraktion des Zirkus ohne selbst etwas davon zu ahnen. Erst die Stieftochter des Direktors, in die sich Charlie verliebt hat, öffnet ihm die Augen. Doch der Traum Charlies von einer gemeinsamen Zukunft mit der schönen Kunstreiterin platzt, als der Seiltänzer Rex engagiert wird.

Das Bleichgesicht (Paleface)
von und mit Buster Keaton aus dem Jahr 1922, Dauer: 20 Min.
Bei der Schmetterlingsjagd im Wilden Westen gerät Buster in Schwierigkeiten, als er das Land der Krähenfuß-Indianer betritt. Er schafft es aber, bei Ihnen Anerkennung zu finden, und wird zum Kleinen Häuptling Bleichgesicht. Der Friede währt allerdings nicht lange, denn eine Ölgesellschaft will die Indianer mit unlauteren Tricks von ihrem Land vertreiben. Buster muss alle Register ziehen, um die Situation zu retten ...
Buster Keaton zählt neben Charlie Chaplin und Harold Lloyd zu den größten Komikergenies des amerikanischen Stummfilms. Wegen seines steinernen Gesichtsausdruckes wurde er "The Great Stoneface" genannt. Keaton war ein wahrer Artist, der alle Stunts selbst ausführte, keine waghalsige Szene scheute und auf oft halsbrecherische Art und Weise sein Publikum zu fesseln wusste. Seine Filme sind wahre Feuerwerke absurder Späße und burlesker Komik.
Eintritt: 12,00 €



Sonntag, 27.03.2011, 16.00 Uhr
„Der kleine König, der ein Kind kriegen musste“
ein Märchen nach S. Heym, erzählt, gespielt, gesungen und getanzt vom DUO MIRABELLe

Das Land, in dem der kleine König regierte, war nicht sehr groß, aber ihm genügte es. Des Morgens stand er auf und frühstückte mit seiner Frau, die Adelheid hieß, und während er sein Süppchen aß und seinen Kaffee trank, sagte sie ihm, was für Gesetze er heute verkünden müsse und wen er zu bestrafen hätte, und der kleine König sagte, ja, ja, das wäre schon recht so, aber Frau Adelheid sagte, Worte allein genügten nicht, man müsse auch etwas tun. Und so musste der kleine König denn weg von seinem Frühstückstisch und an die Arbeit.
Er kocht, wäscht, stickt, häkelt und putzt - schwierig wird es jedoch, als Frau Adelheid verlangt, er solle ein Kind kriegen....
Eintritt: 5,00
http://duomirabelle.wordpress.com



Samstag, 02.04.2011, 20.00 Uhr
„Bummel durch Deutschland“
von Mark Twain - eine satirisch-witzige, ironisch-unterhaltsame Zeitreise um 1875 durch den Südwesten Deutschlands als szenische Lesung mit den charmanten Reisebegleitern Endre Holéczy, Zimmertheater Tübingen, und Mathis Kilian

In seinem überaus vergnüglichen Reisebericht erzählt Mark Twain von Heidelberg, dem Schwarzwald, Baden-Baden, aber auch von Begebenheiten entlang des Neckars. Er eröffnet einem ungeahnte Einsichten über das Land der Dichter und Denker: Wagners »Lohengrin« empfindet er als »Katzenmusik« und die »schreckliche deutsche Sprache« als unlogisch: Warum hat ein Fräulein kein Geschlecht, ein Kürbis aber sehr wohl? Die schönsten Szenen haben Reinhard Kilian, Endre Holéczy und Mathis Kilian herausgesucht und in Szene gesetzt. »Twain erweist sich einmal mehr als ein brillanter Satiriker, der in den Deutschen einen dankbaren Gegenstand für seine spitzigen und ungemein komischen Auslassungen gefunden hat.«(Neue Zürcher Zeitung) . Musikalischer Reisebegleiter ist Reinhard Kilian
Eintritt: 12,00 €







Samstag, 09.04.2011
4. Rottenburger Kulturnacht

21.00 Uhr / 22.00 Uhr / 23.00 Uhr
Szenen aus „Bummel durch Deutschland“ von Mark Twain - eine satirisch-witzige, ironisch-unterhaltsame Zeitreise um 1875 durch den Südwesten Deutschlands mit den charmanten Reisebegleitern Endre Holéczy, Zimmertheater Tübingen, und Mathis Kilian. Musikalische Begleitung: Reinhard Kilian


Es gibt ab 19.00 Uhr das schwäbische Leibgericht
„Gaisburger Marsch", die Terrine für 6,50 €.




Freitag, 15.04.2011, 19.00 Uhr
Samstag, 16.04.2011, 19.00 Uhr
Sonntag, 17.04.2011, 19.00 Uhr
„Figaros Hochzeit als Kammerspiel“
Opernschule der Musikschule Rottenburg mit Mozarts Meisteroper

Ganz kammermusikalisch angehaucht präsentiert die Opernschule der Musikschule Rottenburg Mozarts Meisteroper Figaros Hochzeit. Im Beziehungsspiel zwischen Graf Almaviva, seiner Gattin Rosina, dem Namensgeber Figaro und seiner zukünftigen Gemahlin Susanna, den ehemalig Liebenden Dr. Bartolo und Marzellina und dem Dauerverliebten Cherubino und dem Dienstmädchen Barbarina können sich die Schüler/innen der Musikschule und ihre Gäste komplett ausleben. Unterstützt von einem Klavierduo interpretieren sie das Libretto da Pontes nach einer Vorlage von Beaumarchais (Ein toller Tag) in eine Singspiel-Form. Die Dialoge werden gesprochen (deutsch), die Arien gesungen (italienisch), das fahrbare Klavier dient als Drehbühne. Das Beziehungsspiel geht zwar "eigentlich" gut aus, aber eben nur "eigentlich". Mehr sei nicht verraten...

Karten gibt es bei der Musikschule / VHS Rottenburg unter der Telefonnummer 07472 / 98330 (Frau Nowottny / Frau Urban)
Eintritt: 12.00 € (ermäßigt 8.00 €)


Sonntag, 08.05.2011, 15.00 Uhr
„Mensch Mutter!!“
mit Reinhard Kilian und Tobias Schwab
Bitterbös-Besinnliches zum Muttertag mit Texten, Liedern, Kaffee und schwäbischen Blechkuchen mit
Reinhard Kilian, Stimme, und Tobias Schwab, Piano

Muttertag - das sind Erinnerungen an selbst gebastelte Pappherzen mit gesticktem Rand, süßliche Zweizeiler über mütterliche Fabelwesen, von weinenden Geigen untermalte Lieder von Heintje bis Fred Bertelmann.
Muttertag - das ist eine Erfindung des Blumen-Großhandels, ein Tag, zum Aussterben verurteilt in einer Gesellschaft, in der es immer weniger Kinder und Mütter gibt und Mütter durch ehrgeizig-selbstbewusste Vierzigerinnen ersetzt werden.
Reinhard Kilian und sein Pianist Tobias Schwab greifen beides auf - heraus kommt eine unterhaltsame Mischung aus Liedern, Texten und kleinen Szenen. Versüßt wird der Nachmittag mit Kaffee und Kuchen - im Eintrittspreis von 12,00 € inbegriffen.




Samstag, 14.05.2011, 20.00 Uhr
„Ich bin das noch“
Theater- und Chanson-Programm zum Thema Demenz von und mit Petra Afonin und Susanne Hinkelbein, Klavier

Petra Afonin greift auf bewährte Weise ein sozial wichtiges Thema auf und widmet sich nach ausgiebigen Recherchen der Umsetzung für die Bühne. Susanne Hinkelbein schreibt eine zu Herzen gehende Bühnenmusik. Das Theaterprojekt „Ich bin das noch“ beschäftigt sich nicht mit den Defiziten, der Fokus ist auf das gerichtet, was bleibt. In diesem Programm finden sich auch pflegende Angehörige, Freunde. Was von einem Menschen übrig bleibt, wenn Sprache reduzierter oder gar nicht mehr zur Verfügung steht und Anderes zum Ausdrucksmittel in der Kommunikation wird, ist genauso intensiv beleuchtet wie die nicht vorhandene gesellschaftliche Lobby, die pflegende Angehörige und Freunde nach wie vor vermissen. Petra Afonin hat in Seniorenwohnstätten, in der Gerontopsychiatrie, in Angehörigengruppen, in privaten Familien, bei professionellem Pflegepersonal und in Beratungsstellen intensiv recherchiert. „Großer Trost war für mich die Erkenntnis, wie viel von einem Menschen bleibt, auch wenn Sprechen als Kommunikationsmöglichkeit irgendwann gar nicht mehr vorhanden ist. Ich würde es das Grundklima einer Seele nennen, was mich da auch ohne Sprache immer wieder berührt hat.“ In diesem Sinne möchte das Theaterprojekt „Ich bin das noch“ besonders pflegenden Angehörigen aus der Seele sprechen und uns allen insgesamt Mut machen, hinzuschauen, wo Leben nicht nur defizitär sondern nach wie vor sehr lebendig ist.
Eintritt: 15,00 €

www.afonin.de


Samstag, 28.05.2011, 20.00 Uhr
„Mercedes Sosa: Gracias a la vida“
Erinnerungen an ihr Leben und an ihren Gesang von und mit Barbara Moreno, Sergio Vesely und Roland Geiger

Die Sängerin Bárbara Moreno, der Gitarrist Sergio Vesely und der Flötist Roland Geiger präsentieren eine Konzert-Lesung über das Leben und den Gesang von Mercedes Sosa. In Erinnerung an eine der wichtigsten lateinamerikanischen Folklore-Interpretinnen, wird an diesem Abend mit Dias, Musik und Gedichten von dieser herausragenden Sängerin erzählt, die am 4. Oktober 2009 in Buenos Aires gestorben ist. Sie war für viele "die Stimme Lateinamerikas". Diese argentinische Vokalistin war eine Ikone, eine Symbolfigur, ein Vorbild des sozialen Engagements der Künstler für die Zukunft ihres Volkes. Mit ihren Protestliedern hat sie eine positive Botschaft von Hoffnung, Ausdauer, Mut, Solidarität und Liebe vermittelt.
Eintritt: 12,00 €


Sonntag, 29.05.2011, 16.00 Uhr
“Clown Paul treibt Sport!”
- Premiere -
mit Uwe Bittes, Kindertheater ROTE NASE

Clown Paul treibt Sport heißt das neue Clown- und Mitmachtheater für Kinder ab 4 Jahren. Clown Paul hat sich erstmal einen neuen Sportdress gekauft und dann geht`s los. Dass Sport auch Spaß machen kann, auch wenn Clown Paul nicht so viel gelingt, wird auf lustige Art und Weise gezeigt. Die Kinder müssen mitmachen und Clown Paul auf die „Sprünge“ und in den „Startblock“ helfen. Clown Paul macht sich fit und entdeckt mit den Kindern verschiedene Sportarten: Fußball, Basketball, Federball, Wintersport, Kraftsport, Denksport... neu. Nicht höher, weiter, schneller sondern mit schöner, heiter, frecher steht der Spaß am Sport im Mittelpunkt.
Eintritt: 5,00 €

www.kindertheaterrotenase.de


Samstag, 04.06.2011, 16.00 Uhr
Sonntag,  05.06.2011, 16.00 Uhr
„Der große böse Wolf“
ein schräger Märchenspaß von Katja Krohn, gespielt von den Kindern des Theaters am Torbogen
Regie: Heidi Heusch

Rupert hat es nicht leicht. Als Sohn vom großen bösen Wolf muss er lernen, furchteinflößend zu knurren, um einmal der König des Waldes zu werden. »Knurren üben« schreibt Rupert sich in sein Tagebuch. Was aber vor allem knurrt, ist sein Magen. Seit Tagen ist seine Mutter verschwunden und seit Tagen hat er nichts Vernünftiges gegessen. Vor lauter Gier verschlang Ruperts Vater nämlich die Mutter, während er ihr den Schokoladenkuchen von der Schnauze leckte. Als alleinerziehender Wolf ist der Vater nun völlig überfordert. Mit seinen Kumpels Fuchs und Bär hat er nur das Fressen im Sinn. Die Bestien schrecken dabei auch vor Ruperts Klassenkameraden nicht zurück. Trotzdem vermasseln sie ihren Beutezug jedes Mal, und die cleveren Lebensmittel machen sich aus dem Staub. Rupert dagegen verliebt sich gegen alle Raubtierregeln und bändelt heimlich mit Rotkäppchen an... »Der große böse Wolf« mischt mit viel Sinn für Humor ungeniert alle bekannten Wolfsmärchen wild durcheinander und setzt sie neu zusammen.
Eintritt: 5,00 €






Programm-Archiv:

Programm: September bis Dezember 2009

Programm: Januar bis Juli 2010

Programm: August bis Dezember 2010

 
 
Karten im Vorverkauf:
Theater am Torbogen,
Telefon 07472 / 25371 oder bei der WTG, Telefon 07472 / 916236

Wegen der begrenzten Anzahl von Plätzen, empfehlen wir eine Reservierung!
Änderungen vorbehalten – beachten Sie bitte auch die Tagespresse.