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Programm 2020

Die Wellküren – Abendlander Freitag, 10. Januar 2020 um 19.00 Uhr

Die selbsternannten Retter des Abendlandes sitzen jetzt im Reichstag. Versorgte Wut-Bürger haben sie da reingebrüllt. Und die Bayerische Staatsregierung verwandelt vorauseilend und aus panischer Angst vor dem drohenden Machtverlust die (Popu-)Liste der AFD in Realpolitik: Asylplan, Ankerzentren, Polizeiaufgabengesetz, Grenzpolizei, Kreuzerlass … Ja, geht’s noch blöder, Herr … ?

Die Wellküren, Gründerinnen der STUGIDA- Bewegung (Stubenmusik gegen die Idiotisierung des Abendlandes), verteidigen und feiern in ihrem Programm das freie Abendland und den Abend an sich. Mit bayerischem Dreigesang gegen stumpfe Einfalt.

Alles echt, kein Fake dabei! Und sogar ein Morgenlandler ist drin. Sie blasen den Leitkultur-Marsch, spielen Mozarts A-Dur Klaviersonate in G-Dur auf Hackbrett, Harfe und Gitarre, haben extra Bass- Ukulele gelernt für ihre Nina-Simone-Hommage „Mei Oida, der schaut auf mi“ im Stubenmusik- Format. Mit einer Tarantella vertreiben Sie Hermes, UPS und DHL aus ihrem Heimatort Oberschweinbach und ihr „Monilog“ fordert eindringlich „I wui endlich mei Ruah!“ von der monotonen Beschallung aus den Talkshow- und Facebook-Blasen. Sie analysieren „Die Hormonelle Demenz von Männern im Wechsel“ und bekennen überzeugt, dass auch der nicht mehr ganz so junge Mensch noch was empfinden kann.

Abendlandler ist besonders geeignet für Menschen, die auch wenn’s dunkel wird, den Humor nicht verlieren. Nach über 30 Jahren auf der Bühne sind die drei Schwestern darin wahre Expertinnen geworden.

Eintritt: 20,00 €

Nicht ohne mein Kamel Sonntag, 12. Januar 2020 um 15 Uhr

Eine Fantasiereise mit Figuren- Objekt- und Schattentheater für Menschen ab 3 Jahren.

Die neugierige Sonja ist mit Ihrem Reise-Kamel Suleika im Koffer unterwegs. In einem plötzlichen Gewittersturm beginnt ihr Abenteuer von Verlieren, Suchen, allen Mut zusammennehmen, sich etwas wünschen und Finden…
Denn wenn einer eine Reise macht, dann kann er viel erleben wenn er mutig ist.

Eintritt: 6,00 €

Die Prinzessin auf der Erbse Samstag, 11.1.2020 (15 Uhr) und Sonntag, 12.1.2020 (15 Uhr)

Man verstecke unter 20 Matratzen und 20 Daunenbetten eine winzige Erbse und lasse eine Prinzessin darauf schlafen. Wenn sie am nächsten Morgen erzählt, sie habe die ganze Nacht kein Auge zugetan, weil sie auf irgendetwas Hartem gelegen hat, dann wissen Prinz, Königin und König, dass es sich nur um eine wirkliche Prinzessin handeln kann.
Speziell für die ganz Kleinen, ab 2 Jahren. Dauer: 30 Minuten.
Eintritt: 5,00 €

Die Mehlprimeln Mittwoch, 26. Februar 2020 um 18 Uhr

– „un“politischer Aschermittwoch –

Reiner und Dietmar Panitz. Unser Markenzeichen sind die Mehlprimeln: Wildblumen, widerstandsfähig, standorttreu, etwas haarig aber mit ganz besonderem Reiz. Nichts fürs Gewächshaus, nicht zum Eintopfen geeignet.

Mit Texten und Liedern gegen die Bedrohung unseres heimatlichen Donaurieds durch Bombenabwurfplatz, Magnetschwebebahn, Atomkraftwerk („Hände weg vom Donauried!“) fing es vor 40 Jahren an. Seitdem sind wir als Musik-Kabarettisten auf den deutschsprachigen Bühnen unterwegs. Mal subtil und hintersinnig, mal mit stechendem Witz oder entlarvender Parodie, dann wieder mit geschliffenem Gedicht oder blankem Nonsens und häufig mit bitterböser Satire weisen wir auf die ständigen Ärgernisse und Bedrohungen hin und würzen alles mit reichlich Gesang und virtuoser Musik.

Witz und Humor, Gesang und Musik machen das Leben lebenswert! Dies alles gibt es bei uns reichlich und in höchster Qualität, vom barocken Bellmanlied über das Lob der schönen Frauen bis zur gerockten Volksmusik.

Eintritt: 18,00 €

En suite – allein mit Audrey Hepburn Samstag, 8. März 2020 um 20 Uhr

„En suite – allein mit Audrey Hepburn“

Jeder kennt sie, jeder liebt sie. Durch Filme wie „Frühstück bei Tiffany“ oder „Sabrina“ wurde sie zu einer Ikone, die bis heute ihren Glanz nicht verloren hat: Audrey Hepburn. Doch wer war sie wirklich, was hat sie bewegt?

Sigrid Behrens Stück „En Suite – Allein mit Audrey Hepburn“ gibt Einblicke in das Leben dieser beeindruckenden Frau, schaut hinter die Fassade und zeigt die vielen Facetten einer außergewöhnlichen Frau. Sie arbeitete mit den großen Filmregisseuren ihrer Zeit zusammen – von Billy Wilder über Blake Edwards bis John Huston, bei ihrem letzten Film auch mit Steven Spielberg. Ihre Filmpartner waren Humphrey Bogart, Gregory Peck, Cary Grant, Sean Connery und viele mehr. Doch Audrey Hepburn (1929-1993) war nicht nur eine berühmte Tänzerin und Schauspielerin, die bereits für ihren ersten Hollywood-Film („Ein Herz und eine Krone“) den Oscar gewann. Sie war in ihren späteren Lebensjahren auch als UNICEF-Botschafterin engagiert, bevor sie im Alter von 63 Jahren den Kampf gegen den Krebs verlor.

Unter der Regie von Birgit Voigt führt Sie Daniela Michel als Audrey durch das Seelenleben dieser berühmten Frau.

Eintritt: 18,00 €

Die großen Filmsongs Samstag, 28. März 2020 um 20 Uhr

„Die grossen Filmsongs“

Schon immer haben Filme die Menschen begeistert und fasziniert.

Aber ohne die dazugehörige Filmmusik wären viele Filme nicht zu den Klassikern und Blockbustern geworden, zu welchen sie wurden.

Was wäre der Filmklassiker „Casablanca“ ohne „As time goes by“? Hätte in den 80er-Jahren ein Künstler namens Prince ohne seinen Welthit „Purple Rain“ aus dem gleichnamigen Film den weltweiten Durchbruch geschafft? Ein Song namens „Unchained Melody“ aus dem Film „Ghost“ rührt bis heute weltweit die Menschen zu Tränen. Und wer kennt sie nicht, die grandiosen James-Bond-Filmsongs. Musik und Filme gehören zusammen. Sie bleiben den Menschen in Erinnerung.

Lassen Sie sich in dieser zweistündigen Musik-Revue in die Welt der großen Filmsongs entführen. Live gesungen von der mehrfach mit Preisen ausgezeichneten Sängerin Moni Francis. Durch den Abend führt der Kabarettist Buddy Olly, der die Besucher charmant zwischen den Songs mit kurzweiligen Anekdoten und Geschichten aus der Film- & Kinowelt unterhält.

Eintritt: 15,00 €

 

 

Talentschuppen 29. März 2020 um 17 Uhr

„Talentschuppen“
Pop- und Rockkonzert der Vocalschule Moni Francis

Die Stimme ist ein herrliches und vielseitiges „Instrument“.

Viele erwarten von einem Künstler, dass er in eine „bestimmte Schublade“ passt. Aber das (Musik-) Leben ist viel zu aufregend, um nur immer auf EINEM Weg zu wandern. Alles rund um die Stimme ist das Leben von Moni Francis. Als erfahrene Live- und Studiosängerin gibt sie ihre Erfahrungen gerne weiter an Kinder, Jugendliche und Erwachsene.

An diesem Nachmittag kann sich das Publikum selbst einen Eindruck von der musikalischen und stimmlichen Qualität der Schülerinnen verschaffen.

Der Eintritt ist frei. Es wird um eine Spende gebeten.

Neues von Früher Samstag, 18. April 2020 | 20 Uhr

Holzapfel und Rehling
Neues von Früher – Dorfgeschichten und widerspenstige Musik

Neues von Früher… führt in eine kindliche Welt aus heutiger Sicht! Schauplatz dieser wahren und durchlebten Begebenheiten aus den sechziger Jahren ist ein kleines Dorf in Oberbayern.

Die Geschichten: 
Rehlings Kindheits- und Jugend-Erinnerungen, im Dialekt derb-fein gezeichnet, kurz und knapp, genau hingeschaut, einfach und bildstark! Momente voller Tragik, Komik und Humor! Erinnerungen ohne Wehmut, die ihre Kraft aus der Einfachheit von Sprache und Erlebnis schöpfen.

Die Musik:
Ein hochsensibles, zeitgenössisches Klanggeflecht    rockig,  jazzig, experimentell und  in direkter Verbindung zu den Geschichten.                                                                                      

Die Akteure: 
Peter Holzapfel: Posaune, Gitarren, Backblechkoto, Melodica, Electronics, Stimme
Erwin Rehling: Geschichten-Erzähler, Schlagzeug, Steinspiel, Marimba, Schellenbaum