Skip to content

Das Programm 2020:

 

Die großen Filmsongs Samstag, 28. März 2020 um 20 Uhr

„Die grossen Filmsongs“

Schon immer haben Filme die Menschen begeistert und fasziniert.

Aber ohne die dazugehörige Filmmusik wären viele Filme nicht zu den Klassikern und Blockbustern geworden, zu welchen sie wurden.

Was wäre der Filmklassiker „Casablanca“ ohne „As time goes by“? Hätte in den 80er-Jahren ein Künstler namens Prince ohne seinen Welthit „Purple Rain“ aus dem gleichnamigen Film den weltweiten Durchbruch geschafft? Ein Song namens „Unchained Melody“ aus dem Film „Ghost“ rührt bis heute weltweit die Menschen zu Tränen. Und wer kennt sie nicht, die grandiosen James-Bond-Filmsongs. Musik und Filme gehören zusammen. Sie bleiben den Menschen in Erinnerung.

Lassen Sie sich in dieser zweistündigen Musik-Revue in die Welt der großen Filmsongs entführen. Live gesungen von der mehrfach mit Preisen ausgezeichneten Sängerin Moni Francis. Durch den Abend führt der Kabarettist Buddy Olly, der die Besucher charmant zwischen den Songs mit kurzweiligen Anekdoten und Geschichten aus der Film- & Kinowelt unterhält.

Eintritt: 15,00 €

 

 

Talentschuppen 29. März 2020 um 17 Uhr

„Talentschuppen“
Pop- und Rockkonzert der Vocalschule Moni Francis

Die Stimme ist ein herrliches und vielseitiges „Instrument“.

Viele erwarten von einem Künstler, dass er in eine „bestimmte Schublade“ passt. Aber das (Musik-) Leben ist viel zu aufregend, um nur immer auf EINEM Weg zu wandern. Alles rund um die Stimme ist das Leben von Moni Francis. Als erfahrene Live- und Studiosängerin gibt sie ihre Erfahrungen gerne weiter an Kinder, Jugendliche und Erwachsene.

An diesem Nachmittag kann sich das Publikum selbst einen Eindruck von der musikalischen und stimmlichen Qualität der Schülerinnen verschaffen.

Der Eintritt ist frei. Es wird um eine Spende gebeten.

Holzapfel und Rehling „Neues von Früher“ Samstag, 18. April 2020 | 20 Uhr

Holzapfel und Rehling
Neues von Früher – Dorfgeschichten und widerspenstige Musik

Neues von Früher… führt in eine kindliche Welt aus heutiger Sicht! Schauplatz dieser wahren und durchlebten Begebenheiten aus den sechziger Jahren ist ein kleines Dorf in Oberbayern.

Die Geschichten: 
Rehlings Kindheits- und Jugend-Erinnerungen, im Dialekt derb-fein gezeichnet, kurz und knapp, genau hingeschaut, einfach und bildstark! Momente voller Tragik, Komik und Humor! Erinnerungen ohne Wehmut, die ihre Kraft aus der Einfachheit von Sprache und Erlebnis schöpfen.

Die Musik:
Ein hochsensibles, zeitgenössisches Klanggeflecht    rockig,  jazzig, experimentell und  in direkter Verbindung zu den Geschichten.                                                                                      

Die Akteure: 
Peter Holzapfel: Posaune, Gitarren, Backblechkoto, Melodica, Electronics, Stimme
Erwin Rehling: Geschichten-Erzähler, Schlagzeug, Steinspiel, Marimba, Schellenbaum

Eintritt: 20,00 €

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Mein Kopf ist mein Kopf Sonntag, 3. Mai 2020 um 11 Uhr

Eine kleine leicht-schwer-blumige Monstergeschichte mit Figuren und Musik.

Idee, Spiel Text: Silke Saracoglu, Tübingen

Dass Menschen Monster nicht leiden können, stimmt auf jeden Fall überhaupt nicht! Monster Jojo wohnt eigentlich unterm Bett, es will aber lieber oben spielen. Darf es aber nicht! Da ärgert es sich so sehr,dass es seinen Kopf verliert. Die liebe Nacht hilft ihm einen neuen Kopf zu finden. Ob das gut geht? Und was sagen seine Mummie und sein Bruder Ulli-Knulli-Bulli dazu? Dass Menschen Monster nicht leiden können, stimmt auf jeden Fall überhaupt nicht! Die Grüne Gruppe sagt: … „Mein Kopf ist mein Kopf“ hat alle … begeistert. Die Kinder haben dir gebannt gefolgt, viel gelacht und waren mit dem frechen Monster Jojo auf der Suche seines Kopf-Kopfs‘ und …  haben noch am Nachmittag vom kleinen Monster erzählt, der seinen Kopf verloren hatte.

Für Menschen ab drei Jahren.  Dauer ca 35 Minuten.

Eintritt: 6 €

Elses Geschichte Fr. 8.5. | Sa. 9.5. | So.10.5.2020 um 20 Uhr (Sonntag um 16 Uhr)

mit den jungen Erwachsenen des Theaters am Torbogen

„Welch triste Epoche, in der es leichter ist, ein Atom zu zertrümmern als ein Vorurteil“.
Albert Einstein

Zwei Männer in langen Ledermänteln haben sie aus der Wohnung abgeholt, morgens ganz früh, als es noch dunkel war. Else hatte keine Ahnung, was das für Männer waren. Irgendetwas mit „Geheim“ und „Polizei“ wurde geflüstert. Aber warum trugen sie keine Uniform wie der Wachtmeister im Kasperltheater? Und was wollten die von ihr? Sie hatte doch nichts ausgefressen?

Else Matulat wächst am Rande von Hamburg auf. Es herrscht Krieg. Trotzdem gehen Else und ihre Freundinnen zur Schule und versuchen ein normales Leben zu führen. Was Else damals nicht weiß: daß sie nicht das leibliche Kind ihrer Eltern ist, und daß die Nazis sie als „Zigeunermischling“ klassifiziert haben. In einer Frühjahrsnacht 1943 ändert sich für das achtjährige Mädchen alles: Sie wird abgeholt und mit anderen Sinti- und Roma- Familien nach Ausschwitz deportiert. Vater Matulat setzt alle Hebel in Bewegung, um Else zurückzuholen…Das Konzentrationslager hat sie überlebt.

Michael Krausnick hat diese wahre Geschichte behutsam und unverstellt nacherzählt.

In der Inszenierung von Heidi Heusch steht jedoch Emil Matulat, der Pflegevater von Else, im Mittelpunkt. Kann doch ein einzelner so viel Widerstand und so viel Zivilcourage aufbringen, daß er ein Regime ins Wanken bringt.

Zivilcourage und Widerstand gehören derzeit zu den wichtigsten Eigenschaften in unserer Welt. „Elses Geschichte“ war für das Jugendensemble der Einstieg, um Widerstand und Zivilcourage zu üben und in die Tat umzusetzen. Sie bekamen dafür den „Lilly-Zapf“- Preis der Stadt Tübingen.

Für Menschen ab 14  Jahren.
Eintritt: 10 €

Bilder: © Dokumentations- und Kulturzentrum Deutscher Sinti und Roma, Heidelberg (Zeichnungen des Buchillustrators Lukas Ruegenberg)

„Das Märchen von Iwan dem Zarensohn, vom Feuervogel und vom grauen Wolf“ Samstag, 16. Mai 2020 um 15 Uhr

Ein Schattenspiel für Kinder ab vier Jahren und Erwachsene von und mit Sabine Effmert und Robert Arnold (ehemals Schauspieler am Zimmertheater Tübingen)

Das Leben im fernen Zarenreich wäre so schön, wäre da nicht der Feuervogel, der jede Nacht im väterlichen Garten die Goldäpfel stibitzt, und es ist schwer, ihn zu fangen. Iwan, dem jüngsten Sohn des Zaren, gelingt es immerhin, eine einzelne Feder des prächtigen Feuervogels zu erhaschen. Aber der Zar will mehr, und schickt seine drei Söhne aus …

Jetzt beginnt eine Reise durch drei Zarenreiche. Drei Brüder – Verwandlungen und Verwechslungen – Feuervogel und treues Pferd – fieser Wolf wird zum Freund – Mut, Tränen, Gier, Neid, Liebe – Jelena die Wunderschöne – reiten, reiten, reiten – listige Tricks und dann: ein glückliches Ende.

Dauer: ca. 35 Minuten. Für alle ab 4 Jahren.

Eintritt: 7,00 €

 

 

 

Der Gott des Gemetzels Fr. 22.5 und Sa. 23.5.2020 jeweils 20 Uhr

Schauspiel von Yasmina Reza mit Absolventen der Internationalen Schauspielschule CreArte, Stuttgart

Zwei elfjährige Jungs prügeln sich auf dem Schulhof, der eine schlägt mit dem Stock zu, der andere verliert zwei Schneidezähne. Unter zivilisierten Leuten, wie es die Eltern sind, spricht man die Sache gemeinsam durch. So beraten Annette und Alain mit Véronique und Michel bei Kaffee und Gebäck, wie man pädagogisch richtig auf Ferdinand (den Täter) und Bruno (das Opfer) einwirkt, konsensbemüht und politisch korrekt.

Doch unversehens brechen sich archaischere Impulse Bahn. Wer war denn eigentlich der Schuldige von den beiden Bengeln? Deutet nicht Ferdinands rabiates Verhalten auf Eheprobleme zwischen Alain und Annette hin? Und was ist schlimmer: dass Michel den Hamster seiner Tochter getötet hat oder dass Alain einen Pharmakonzern juristisch vertritt, und zwar ständig, über Handy? Von Sticheleien zu Wortgefechten, von Verbalhändeln zu Handgreiflichkeiten: Der gepflegte Nachmittag endet als Saalschlacht.

Das Stück der französischen Erfolgsautorin Yasmina Reza (»Kunst«, »Drei Mal Leben«) entlarvt Zivilisiertheit als dünne, zerbrechliche Folie über dem Konkurrenzkampf aller gegen alle. Nach wie vor herrscht: der Gott des Gemetzels.

Empfohlen ab 15 Jahren
Eintritt: 10 €

Dornröschen Sonntag, 7. Juni 2020 um 11 Uhr

Figurentheater mit Miriam Helfferich, Martinshof 11

Das Märchen „ Dornröschen“ von den Gebrüdern Grimm wird von Miriam Helfferich erzählt und gespielt. Der Originalmärchentext sorgt für die richtige Märchenstimmung und die meisten Figuren werden, wie gewohnt, vor den Augen des Publikums erst aus den vorhandenen Materialien gebaut. Dazu gibt es ein ganzes Schloss, das aus dem Verborgenen entsteht, eine Dornenhecke, die alles bedeckt und noch weitere märchenhafte Überraschungen… Und wozu braucht die Fee eigentlich so große Stricknadeln? Dazu gibt es wunderbare Märchenmusik und natürlich „echtes“ Gespinne.    

Diesmal mit der Handspindel…

Für Menschen ab drei Jahren, Dauer ca. 35 Minuten

Eintritt: 6 €

Harry – der Froschkönig Sonntag, 14. Juni 2020 um 15 Uhr

von Miriam Helfferich („Figurentheater Martinshof 11“)

Harry ist ein Frosch, aber nicht irgendein Frosch. Er lebt mit seiner Freundin Katharina in einer Kiste und möchte den Leuten eigentlich Märchen erzählen. Soweit kommt es aber erst gar nicht, denn Harry stellt fest, dass er eigentlich ein verzauberter Königssohn ist. Anhand der bekanntesten Märchen und einiger haarsträubender „Beweise“, testen die beiden munter drauf los, um zu beweisen, dass Harry wirklich kein echter Frosch ist. Hierbei werden einige Prinzessinnen und sogar Harry selbst auf die Probe gestellt und am Ende gibt es eine Verwandlung, die alle überrascht. Geheiratet wird dann natürlich auch noch…

Für Menschen ab 5 Jahren, Dauer ca 40 Minuten

Eintritt: 6 €

John Maynard meets Lorelei Samstag, 27. Juni 2020 um 20 Uhr

Balladen. Geliebt. Gefürchtet.
Eine Produktion der Effmert/Arnold Gruppe

„Sie küssten sich im Klee, und dann fiel Schnee. Dann fiel ein Schuß, und dann war Schluß.“

Hasenliebe Hasenleid, Eine kleine Ballade (Janosch)

Für die einen ein Graus, für andere ein Muss. Bei vielen sind sie nach der ungeliebten und pflichtgemäßen Lektüre zu Schulzeiten schnell wieder in Vergessenheit geraten, die anderen erinnern sich gerne an sie und können heute noch die ersten Zeilen auswendig. Balladen. Hochspannende Minidramen. Aufregend, sprachlich brillant und häufig nach wie vor aktuell. Zeit, ihr Nischendasein zu beenden. Erleben Sie die Literaturklassiker! Vergnüglich und humorvoll vorgetragen. Mit frechem Blick auf verstaubt geglaubte Literatur. John Maynard. Der Handschuh. Der Knabe im Moor. Die Brück’ am Tay. Die Legende vom toten Soldaten. Der Erlkönig. Die Lorelei. Der Taucher. Des Sängers Fluch. Where the wild roses grow… Schattentheater. Rezitation. Musik. Spiel: Sabine Effmert, Robert ArnoldInszenierung: Michael Miensopust, Team Kostüme: Maria Martinez Peña

Für Menschen ab 14 Jahren.

Eintritt: 10 €