Das Programm 2019/2020:

 

”La Bohème“ – Eleonore Hochmuth singt Charles Aznavour Samstag, 9. November 2019 um 20 Uhr

„La Bohème“ Eleonore Hochmuth singt Charles Aznavour

Melancholie hat keine feste Stimmlage, aber ihren Klang erkennt man sofort. Man erkennt ihn bei Charles Aznavour, der so unverwechselbar die Fülle des Lebens und die Liebe in all ihren Gefühlslagen besang. Und man erkennt ihn bei Eleonore Hochmuth, die diesen Liedern mit ihrer emotionsgeladenen Kontraaltstimme neue Tiefe verleiht. Wer hat sie nicht im Ohr, die Jahrhundert-Hits von „Du lässt dich geh‘n“ bis zu „Formidable“! Aznavour brachte sie in vier Sprachen erfolgreich auf die großen Bühnen der Welt. Erst im vergangenen Jahr musste er die Bühne endgültig verlassen, doch seine Chansons klingen weiter. Hochmuth singt neben den Klassikern auch weniger bekannte Kostbarkeiten, die schon der Altmeister selbst auf Deutsch angestimmt hat. Begleitet wird sie von ihren formidablen Musikern Martin Giebel am Flügel, Sergej Riasanow am Akkordeon und Jörg Bielfeldt am Schlagzeug. Der Moderator und Schauspieler Manfred Menzel lässt das Leben des großen Chansonniers Revue passieren.
Eintritt: 15,00 €

Eleonore Hochmuth, Gesang
Manfred Menzel, Moderation
Martin Giebel, Piano
Sergej Riasanow, Akkordeon
Jörg Bielfeldt, Schlagzeug

St. Martin Montag, 11. November 2019

Marktplatz Rottenburg in Kooperation mit der Dompfarrei St. Martin.

Eintritt frei – aber eine Laterne mitbringen.

Harry der Froschkönig Sonntag, 17. November 2019, 15 Uhr

„Harry der Froschkönig“

Zum 15jährigen Jubiläum des Theaters spielen wir das Stück, mit dem wir angefangen haben, und das wie kein anderes die Lachmuskeln strapaziert: Harry, der Froschkönig, mit dem Figurentheater Martinshof 11

Ab 4 Jahren. Eintritt: 6 €

Scrooge – Ein Weihnachtsmärchen Samstag, 30. 11. (17 Uhr) und Sonntag, 1. 12. 2019 (15 Uhr)

Auf dem Weihnachtsmarkt in Ergenzingen!

„Scrooge – Ein Weihnachtsmärchen“
nach Charles Dickens

Weihnachten. Das Fest der Liebe. Humbug! Bringt Liebe Rendite? Bringt Mitgefühl Gewinn? So sieht es Ebenezer Scrooge, der ebenso reiche, wie geizige Londoner Geldverleiher bis zu jenem Heiligen Abend, an dem ihn die drei Weihnachtsgeister besuchen und ihm vor Augen führen, was im Leben wirklich zählt. Das weihnachtliche Familienstück ist geeignet für Kinder ab 6 Jahren. (Spieldauer: 45 min.) Puppentheater Rudolf und Volant. Spiel: Ulli Voland. Bühne, Figuren: Martha Rudolf & Ulli Voland

Eintritt: 5 €

Die Prinzessin auf der Erbse Samstag, 7. 12.2019 (15 Uhr) und Sonntag, 8.12.2019 (11 Uhr)

Gespielt von den Kindern des Theaters am Torbogen für Kinder ab 2 Jahren.

Man verstecke unter 20 Matratzen und 20 Daunenbetten eine winzige Erbse und lasse eine Prinzessin darauf schlafen. Wenn sie am nächsten Morgen erzählt, sie habe die ganze Nacht kein Auge zugetan, weil sie auf irgendetwas Hartem gelegen hätte, dann wissen wir, dass es sich nur um eine wirkliche Prinzessin handeln kann. Dieses Märchen wird eigens für zwei- bis dreijährige Kinder inszeniert: Sprache und Aufführungsdauer sind altersgerecht angepasst. Das kleine Publikum tritt in einen Dialog mit der Erzählerin, darf Prinzessin, Diener oder Hofdame sein und hilft mit, Matratzen und Eiderdaunendecken zu stapeln.

Eintritt: 6,00 €

Anthoff liest … Geschichten zur Weihnachtszeit Sonntag, 15. Dezember 2019 um 18 Uhr

„Anthoff liest … Geschichten zur Weihnachtszeit“
Der bekannte Film-, Fernseh- und Theaterschauspieler Gerd Anthoff nimmt seine Zuhörer in seiner stimmgewaltigen Lesung mit auf eine unterhaltsame, spannende Achterbahn-Fahrt zur Winterzeit.
Musik am Schlagzeug: Erwin Rehling

Gerd Anthoff

Kann man im Winter überhaupt mit der Achterbahn fahren? Ja, sagt Anthoff und es geht auf und ab, mit jähen Wendungen, kurzen Erholungspassagen, die nur Vorbereitung für den Sturz ins Bodenlose sind, der wiederum in wohliger Freude endet.

Da spielt der Knabe Oskar Maria Graf in der winterlich warmen Großmutterstube, da beschreibt Robert Walser fein säuberlich und akribisch den Schnee – und beide Autoren lassen ihre Idylle im Erschrecken enden. Umgekehrt beobachtet Theodor Fontane eine armselige Szene im vorweihnachtlichen London und träumt sich ein versöhnliches Ende. Die Abgründe bei Siegfried Lenz kommen langsam und stoisch daher und enden auch so. Die Geschichte von Hans Bergel mündet in einen einzigen Jubel, der ein ganzes Leben lang anhält, Rainer Maria Rilke und Selma Meerbaum-Eisinger steuern leise Poesie bei, genau wie Jan Wagner, dessen Text jedoch rätselhaft verstörend ist. Kurt Tucholsky ist für die feine Ironie zuständig und Alf Proysen ist im besten Sinne einfach nur kindisch.

All diese winterlichen Extreme und Gefühle werden von Erwin Rehling an Schlagzeug, Steinspiel, Glocken oder Bassmarimba zusammengehalten und weitergesponnen. Musik am Schlagzeug? Oh ja, das geht!

Eintritt: 20,00 €

 

Ehe Gerd Anthoff zu lesen beginnt, servieren wir ab 16:30 Uhr „Flammlachs“, eine finnische Winterspezialität, „Loistelohi“ genannt. Dazu wird „Glöggi“ serviert, ein finnischer Fruchtsaft mit Wodka und einer Mandel. Dies alles gibt es auch noch nach der  Vorstellung.
Die Herstellung von Flammlachs, oder auch Feuerlachs, basiert auf einer alten skandinavischen Tradition, bei der die ganzen Lachsseiten am offenen Feuer gegart und leicht geröstet werden. Bei 80 Grad gart das Lachsfilets ca. 1 Stunde am Feuer, wobei die Garzeit von der Hitze des Feuers und Wettereinflüssen stark schwanken kann.
Hierbei handelt es sich um echtes Slow-Food. Durch das Einpinseln mit Salzwasser und den Rauch des Feuers bekommt das Lachsfilets seinen typischen Geschmack.

 

Den hervorragenden Geschmack rundet die selbstgemachte Honig-Senf-Soße perfekt ab. Mehr Informationen unter www.Flammlachs-Ammerbuch.de

Erwin Rehling

Die Weihnachtsgeschichte Samstag, 21. 12. (15 Uhr) und Sonntag, 22. 12. 2019 (15 Uhr)

„Die Weihnachtsgeschichte“
mit Miriam Helfferich und Siegrun Zimmermann, Figurentheater Martinshof 11

Es war einmal ein Kind, das war kein gewöhnliches Kind, das war der Sohn Gottes. Es lag in einer Krippe und war doch ein König. Viele Leute kamen um das Kind zu sehen, auch Hirten mit ihren Schafen und sogar Könige – mit denen hatte man gar nicht gerechnet. Aber noch sind wir nicht soweit, das Kind ist noch nicht geboren, und alle sind noch auf dem Weg.
Dauer: 70 Min.. Eintritt: 5,00 €

Sylvester im Theater 31. Dezember 2019 ab 20 Uhr

Wie jedes Jahr mit hinreißender Musik von „Papirossa“, Sekt, Häppchen und einer Mitternachtssuppe, dazu Kabarett mit Claudius Bruns, Pianist, Liedermacher und Autor aus Leipzig, bedacht mit etlichen Preisen. Behände am Klavier, charismatisch im Gesang und abgründig in den Texten entsteht ein Abend, der immer unterhält und doch manches hinterfragt – es trifft Ironie auf Gefühl, Intellekt auf Bauch und Sarkasmus auf Liebe.

Einlass ab 20:00 Uhr, Programmbeginn ist um 21:00 Uhr

Eintritt: 60,00 €

 

Papirossa
Die vier Musiker, ursprünglich aus Russland kommend, jetzt beheimatet in Reutlingen, nehmen sich der zu Unrecht in Vergessenheit geratenen russischen Romanzen und Volkslieder an. Die von spanischer-, russischer- und Zigeunermusik beeinflussten Kompositionen sind schwungvoll und herzbewegend.

 

Claudius Bruns, Pianist, Liedermacher und Autor

Die Wellküren – Abendlander Freitag, 10. Januar 2020 um 19.00 Uhr

Die selbsternannten Retter des Abendlandes sitzen jetzt im Reichstag. Versorgte Wut-Bürger haben sie da reingebrüllt. Und die Bayerische Staatsregierung verwandelt vorauseilend und aus panischer Angst vor dem drohenden Machtverlust die (Popu-)Liste der AFD in Realpolitik: Asylplan, Ankerzentren, Polizeiaufgabengesetz, Grenzpolizei, Kreuzerlass … Ja, geht’s noch blöder, Herr … ?

Die Wellküren, Gründerinnen der STUGIDA- Bewegung (Stubenmusik gegen die Idiotisierung des Abendlandes), verteidigen und feiern in ihrem Programm das freie Abendland und den Abend an sich. Mit bayerischem Dreigesang gegen stumpfe Einfalt.

Alles echt, kein Fake dabei! Und sogar ein Morgenlandler ist drin. Sie blasen den Leitkultur-Marsch, spielen Mozarts A-Dur Klaviersonate in G-Dur auf Hackbrett, Harfe und Gitarre, haben extra Bass- Ukulele gelernt für ihre Nina-Simone-Hommage „Mei Oida, der schaut auf mi“ im Stubenmusik- Format. Mit einer Tarantella vertreiben Sie Hermes, UPS und DHL aus ihrem Heimatort Oberschweinbach und ihr „Monilog“ fordert eindringlich „I wui endlich mei Ruah!“ von der monotonen Beschallung aus den Talkshow- und Facebook-Blasen. Sie analysieren „Die Hormonelle Demenz von Männern im Wechsel“ und bekennen überzeugt, dass auch der nicht mehr ganz so junge Mensch noch was empfinden kann.

Abendlandler ist besonders geeignet für Menschen, die auch wenn’s dunkel wird, den Humor nicht verlieren. Nach über 30 Jahren auf der Bühne sind die drei Schwestern darin wahre Expertinnen geworden.

Eintritt: 20,00 €

Die Prinzessin auf der Erbse Samstag, 11.1.2020 (15 Uhr) und Sonntag, 12.1.2020 (15 Uhr)

Man verstecke unter 20 Matratzen und 20 Daunenbetten eine winzige Erbse und lasse eine Prinzessin darauf schlafen. Wenn sie am nächsten Morgen erzählt, sie habe die ganze Nacht kein Auge zugetan, weil sie auf irgendetwas Hartem gelegen hat, dann wissen Prinz, Königin und König, dass es sich nur um eine wirkliche Prinzessin handeln kann.
Speziell für die ganz Kleinen, ab 2 Jahren. Dauer: 30 Minuten.
Eintritt: 5,00 €